Warum wurden binäre Optionen von der ESMA verboten?

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Anmelden Wer schützt die Schweizer Anleger? Wer aber schützt die unbedarften Investoren in der Schweiz?

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Denn im Online-Handel können Investoren, falls ihnen die Einschränkungen zu gross werden, schnell zu Anbietern abwandern, die nicht von der EU reguliert sind. So hat die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bafin im Mai Hebelprodukte mit einer Nachschusspflicht, mit denen der Investor mehr als den ursprünglichen Einsatz verlieren kann, untersagt.

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Binäre Optionen verboten Auf den 1. August hat die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde Esma weitere Einschränkungen für riskante Anlageinstrumente vorgenommen.

Liste verbotene Länder

So wird mit wenig Einsatz viel Geld bewegt. Privatanleger könnten das mit diesen Hebelprodukten verbundene immense finanzielle Risiko nicht abschätzen, ist die Begründung der Aufsichtsbehörde.

Und das ist belegt: Eine vierjährige Studie der französischen Finanzmarktaufsicht AMF, die im Jahr publiziert wurde, kam zu einem vernichtenden Urteil. Die Esma hat zahlreiche Beschränkungen der Hebel beschlossen.

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Das Verbot der Nachschusspflicht gilt nun europaweit. Hohe Verliererquoten Dass esma regelung für binäre optionen Anleger gesamthaft gesehen immer verliert, ist nicht überraschend.

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Bei kurzfristigen Wetten auf steigende und fallende Kurse wären Gewinner und Verlierer in einem idealen Markt symmetrisch verteilt. Überraschend ist aber, wie hoch die Verliererquote in der Realität ist.

Wer schützt die Schweizer Anleger?

Da müsste man annehmen, dass Anleger esma regelung für binäre optionen solchen Erfolgsaussichten abgeschreckt werden. Viele spekulieren angesichts des hohen Hebels, der theoretisch eine Vervielfachung des Einsatzes verspricht, aber doch mit solchen riskanten Produkten.

Die Anbieter machen sich die Anleger-Psychologie zunutze: Die Mehrheit der Anleger glaubt, dass sie klüger als die anderen Investoren sind und daher den Markt schlagen können. Die Schweiz wird nachziehen In der Schweiz gibt es derzeit keine vergleichbaren Regeln. Im neuen Finanzdienstleistungsgesetz Fidleg werden die Regeln für den Vertrieb von Finanzprodukten neu aufgestellt. Januar wird es Aufgabe der Finma sein, die Einhaltung dieser Regeln zu beaufsichtigen.

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Einschränkungen oder Verbote beim Verkauf von spezifischen Produkten sind aber nicht vorgesehen. Ein in der Schweiz aktiver Broker meint dazu, früher oder später werde wohl auch hier die EU-Regelung übernommen.

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Zu begrüssen ist, dass die Esma vor allem auf Aufklärung und nicht auf Verbote setzt.